AGB's

 

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen ( AGB )  für wandernmit4pfoten.

Für die durch wandernmit4pfoten veranstalten Touren gelten nachfolgende Bedingungen. Grundlage dieser Bedingungen sind die gesetzlichen Vorschriften der §§651a-m im BGB (bürgerliches Gesetzbuch).

 

1. Reglungsgegenstand
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Rechtsverhältnis zwischen den Teilnehmern und dem Tourenveranstalter wandernmit4pfoten. Sie gelten für den Abschluss von Verträgen mit wandernmit4pfoten aufgrund einer Tourenbeschreibung die in ihrer Gesamtheit von Leistungen auf der Homepage
zu einem Gesamtpreis beschrieben sind. (§ 651a BGB)

2. Anmeldung
Mit der Anmeldung bietet der Reisende wandermit4pfoten den Abschluss eines Reisevertrages nach Maßgabe der bekannten Reisebeschreibung verbindlich an.
Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder per E-Mail vorgenommen werden.
Nimmt ein Kunde eine Buchung für Mitreisende vor, so übernimmt er alle Vertragsverpflichtungen wie er für seine eigenen einzustehen hat, sofern er diese Verpflichtung durch gesonderte und ausdrückliche Erklärung übernommen hat.

Der Vertrag kommt mit der Annahmeerklärung durch wandernmit4pfoten zustande. Die Zustimmung bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach der Reiseregistrierung wird wandernmit4pfoten dem Teilnehmer eine schriftliche Anmeldebestätigung zu senden.



3. Leistungen
Der Umfang der von wandernmit4pfoten geschuldeten Leistungen ergibt sich aus dem von ihm veranlassten und zum Datum der Reiseanmeldung grundlegenden Reise-/ Leistungsbeschreibungen und der hierauf bezugnehmenden Informationen in der Buchungsbestätigung.

 

4. Leistungs- und Preisänderung
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss erforderlich werden und die von wandernmit4pfoten nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche, soweit die geänderten Leistungen mit Fehlern behaftet sind, bleiben bestehen.
Unverzüglich nach Kenntnisnahme vom Änderungsgrund ist wandernmit4pfoten  dazu verpflichtet, dem Reisenden über die Leistungsänderung vor dem Reiseantritt zu informieren.
Bei Preiserhöhungen von als 5% oder im Fall erheblichen Änderungen, ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten, oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn wandernmit4pfoten in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte umgehend nach der Information von wandernmit4pfoten über die Erhöhung des Reisepreises, bzw. Änderung gegenüber wandernmit4pfoten zu erklären, wir empfehlen dies schriftlich zu tun.
Preiserhöhungen sind nur bis zum 21. Tag vor Reisebeginn eingehend beim Kunden zulässig, und auch nur dann wenn zwischen Buchung und Abreisetag mehr als 4 Monate lagen und die zur Erhöhung führende Umstände/Ereignisse von wandernmit4pfoten bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbar waren.
Ab dem 20 Tag vor Abreise ist eine Preiserhöhung unzulässig

 

5. Bezahlung
Nach dem Erhalt der Buchungsbestätigung
(und der Übersendung des Sicherungsscheines (gemäß §651 Absatz 3 BGB)) muss die Zahlung spätestens 2 Wochen vor Reiseantritt ohne nochmalige Aufforderung  bei dem Veranstalter eingegangen sein, sofern die Reise nicht mehr aus den genannten Gründen in Ziffer 7 abgesagt werden kann. Bei kurzfristigen Buchungen (7 Tage vor Reiseantritt) ist der gesamte Reisepreis sofort fällig.
Der Reisepreis muss vor Antritt der Tour vollständig bezahlt sein. Gehen die Zahlungen nicht rechtzeitig ein und wird auch nach Aufforderung unter Fristsetzung keine Zahlung geleistet, ist wandernmit4pfoten berechtigt, vom Vertrag zurück zutreten und Rücktrittskosten zu erheben.
Dauert die gebucht Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und einen Reisepreis von 75€ nicht übersteigt, besteht die Verpflichtung zur Aushändigung eines Sicherungsscheins nicht.

6. Rücktritt durch den Reisenden
Der Reisende kann jederzeit vor Beginn der Reise von der Reise zurücktreten. Ausschlaggebend ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei wandernmit4pfoten, wir empfehlen den Rücktritt schriftlich zu erklären. (§ 651i BGB)
Tritt der Reisende vor Reisebeginn zurück oder tritt die Reise nicht an, verliert wandernmit4pfoten den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann wandernmit4pfoten eine Entschädigung für getroffene Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen.
Bei der Berechnung der Entschädigung sind gewöhnliche ersparte und anderweitige Verwendungen der Reiseleistung berücksichtigt. Die Entschädigung ist ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Reisenden an folgende Staffelung orientiert:

bis  31 Tage vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises

ab 30-21 Tage  vor Reisebeginn 25% des Reisepreises

ab 20-14 Tage  vor Reisebeginn 30% des Reisepreises

ab 13-6 Tage vor Reisebeginn 60% des Reisepreises

ab 5 Tage vor Reisebeginn 80% des Reisepreises

bei Nichtanreise oder Rücktritt am Abreisetag 100%

Dem Kunden bleibt es in jedem Fall gestattet, wandernmit4pfoten  nachzuweisen, dass dieser überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von wandernmit4pfoten geforderte Entschädigung.
Für getroffene Reisevorkehrungen und Aufwendungen kann anstatt der Entschädigung, eine pauschalisierte Entschädigung von wandernmit4pfoten  verlangt werden, es ist zulässig einen davon abweichenden Nachweis durch den Reisenden zu erbringen, dass wandernmit4pfoten kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, als die ihm berechnete Pauschale. (309 Ziffer 5 b) BGB

 

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
wandernmit4pfoten kann vom Reisevertrag in folgenden Fällen vor Beginn der Reise zurücktreten:

Bis zwei Wochen vor Reiseantritt:
Bei nicht erreichen einer ausgeschriebenen festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reisebeschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird.
In jedem Fall ist wandernmit4pfoten verpflichtet, dem Reisenden unmittelbar nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise zu informieren und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Reisende erhält den eingezahlten Reisepreis umgehend zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt sicher sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat wandernmit4pfoten den Reisenden darüber zu benachrichtigen.
Der Reisende kann bei einer Absage die Beteiligung an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn wandernmit4pfoten in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Information über die Absage der Reise durch wandernmit4pfoten dieser gegenüber geltend zu machen.
Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen umgehend zurück.
Ein Rücktritt von wandernmit4pfoten später als 2 Wochen vor Reiseantritt ist unzulässig.

 

7.1 Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände
wandernmit4pfoten behält sich vor, Touren kurzfristig abzusetzen, aus Gründen nicht voraussehbarer höherer Gewalt, die wir nicht beeinflussen können, wenn diese die Tour maßgeblich gefährden, erschweren oder beeinträchtigen, das Recht vom Vertrag zurück zutreten besteht auch für den Reisenden.( § 651j BGB).

 

8. Haftung
wandernmit4pfoten haftet im Bereich der Sorgfaltspflicht für die gewissenhafte Vorbereitung der Reise, die gründliche Wahl und Kontrolle der Leistungsträger, die Richtigkeit der Reisebeschreibung und die ordnungsgemäße Erbringung der Reiseleistungen wie vertraglich vereinbart.

9. Mitwirkungspflicht 
Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken(§§ 651 d Abs. 2 BGB), evtl. Schäden zu vermeiden und gering zuhalten, außerdem dem Schadenseintritt entgegenzuwirken. Beanstandungen sind wandernmit4pfoten unverzüglich mitzuteilen. Die wandernmit4pfoten Tourleitung ist beauftragt, für Abhilfe(§ 651c BGB)zu sorgen, sofern das möglich ist. Hierzu ist wandernmit4pfoten eine angemessene Frist (§ 651e BGB)zu setzen um dem Mangel zu beheben. Unterlässt es der Reisende schuldhaft einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

 

10. Hund und Halter
Der Hundehalter der an unseren Wanderungen teilnimmt, trägt weiterhin die Verantwortung und die Haftung für sich und seinen Hund.

wandernmit4pfoten übernimmt keine Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, auch nicht Dritten gegenüber. Die Teilnahme an den Touren  erfolgt auf eigene Gefahr.
Absolut alle Hunderassen sind auf unseren Touren willkommen, allerdings sollten generell unverträgliche Hunde im Interesse aller Teilnehmer von den Touren ausgeschlossen.
Hundehalter von sog. Listenhunden sind verpflichtet bei der Buchung folgende Nachweise schriftlich an wandernmit4pfoten zusenden: Leinen-& Maulkorbbefreiung, Sachkundeprüfung, Erlaubnis zur Haltung, Chipnummer und Haftpflichtversicherungskopien.
Durch raufende Hunde können Spannungen im Rudel auftreten, welche ganz normal sind, dennoch sollte jeder Halter seinen Hund auch früh genug aus der Situation nehmen bevor diese eventuell umschlägt.
Der  Hund muss haftpflichtversichert sein. Außerdem muss er gesund, geimpft und entwurmt ist. Schließlich sollen ja alle Hunde unbeschadet heimkehren.
Eine läufige Hündin darf nicht an den Wanderungen teilnehmen. Es wird ein Ersatztermin angeboten oder der Betrag erstattet, wenn ein schriftlicher Nachweis des Tierartzes vorgelegt wird.
Um Eifersucht und Gefahren unter den Hunden zu vermeiden, ist es untersagt fremden Hunden Reizobjekte wie Spielzeuge und Leckerchen  zu geben. Dem eigenen Hund darf natürlich  jeder Teilnehmer etwas geben, wenn sich kein anderer Hund in der unmittelbaren Nähe befindet. 
In bestimmten Situationen ist es erforderlich die Hunde rechtzeitig anzuleinen bzw. abzurufen. Mit Rücksicht auf andere Wanderer etc., sind solche Maßnahmen erforderlich, da eine Gruppe mit vielen Hunden auf Fremde beängstigend wirken kann.
In Ortschaften sind die Hunde an der Leine zuführen, um Unfallrisiken auszuschließen.
Ein Heimtierausweis bzw. der Impfpass muss mitgeführt werden.

 

11. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise hat der Reisende binnen eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung gegenüber wandernmit4pfoten geltend zu machen. Ansprüche nach Ablauf der Frist kann der Reisende nur geltend machen, wenn er unverschuldet an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist.
Ansprüche des Reisenden verjähren nach 2 Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte( §651c bis 651f BGB). Wurden von dem Reisenden derartige Ansprüche angemeldet sein, so ist die Verjährung gehemmt. Bis zu dem Tag an dem der Reisende oder wandernmit4pfoten die Fortsetzung der Verhandlung verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach Beendigung der Hemmung ein.

 

12. Sicherung und Zahlung
wandernmit4pfoten hat sicherzustellen (§ 651k BGB), dass dem Reisenden die geleisteten Zahlungen erstattet werden soweit Reiseleistungen infolge Zahlungsunfähigkeit oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Reiseveranstalters ausfallen.

 

13. Vertragsübertragung
Bis zum Beginn der Reise kann der Reisende verlangen(§ 651b BGB), dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. wandernmit4pfoten kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

14. Abhilfe
wandernmit4pfoten ist verpflichtet(§ 651c BGB), die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Mängeln behaftet ist, die die Qualität oder Eignung zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen nivellieren oder abwerten. Der Reisende kann Abhilfe verlangen, wenn die Reise nicht von dieser Beschaffenheit ist. wandernmit4pfoten kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
Leistet wandernmit4pfoten nicht binnen einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und einen Ausgleich der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Wenn die Abhilfe von wandernmit4pfoten verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe durch ein besonderes Interesse des Reisenden geboten wird bedarf es nicht der Funktion einer Frist.

15. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

 

16. Veranstalter
wandernmit4pfoten
Kerkerbachtalstrasse 19

65594 Runkel - Hofen
Telefon: 06482 - 949457
E-Mail: info@wandernmit4pfoten